Papier, Format, Bindung: worauf es beim Druck tatsächlich ankommt
Das Papier entscheidet über den ersten Eindruck
Bevor jemand ein Wort liest, hat er das Papier bereits in der Hand. Grammatur — also das Gewicht pro Quadratmeter — und Oberfläche bestimmen, ob etwas hochwertig wirkt oder billig. Ein zu dünnes Papier lässt die Rückseite durchscheinen und fühlt sich nach Wegwerfware an. Ein sehr schweres Papier wirkt wertig, ist aber teurer im Druck und im Versand.
Bei der Oberfläche gilt eine einfache Faustregel: Matte Papiere sind angenehmer zu lesen und blenden nicht, glänzende lassen Farben und Fotos kräftiger wirken. Für ein Medium, das Informationen vermitteln soll, ist matt meist die bessere Wahl.
Das Format folgt der Nutzung
Die wichtigste Frage beim Format lautet nicht „wie viel Platz brauche ich“, sondern „wo soll das hier landen“. Etwas, das in die Geldbörse oder Handtasche passen soll, muss klein sein — auch wenn dadurch weniger Inhalt hineingeht. Ein Katalog, der im Regal steht, darf großzügig sein.
Für unsere Kunden drucken wir eine breite Palette: Kataloge, Broschüren, Verpackungen, Zeitschriften und Magazine bis hin zu Büchern in Hardcover, Taschenbuch oder als digitale Ausgabe.
Die Bindung hängt am Umfang
Wenige Seiten lassen sich falzen oder klammerheften — günstig, robust und für Faltblätter der Normalfall. Bei größerem Umfang wird eine Klebebindung nötig, die zugleich einen bedruckbaren Rücken bringt. Wer möchte, dass eine Publikation flach aufliegt, sollte das früh ansprechen, denn es beeinflusst die Wahl der Bindung.
Früh fragen kostet nichts
Die meisten teuren Korrekturen entstehen, weil Format, Papier und Bindung erst nach der Gestaltung besprochen werden. Wer diese drei Dinge zu Beginn klärt, spart sich Umbauten am fertigen Layout. Wir beraten und begleiten über den gesamten Druckprozess hinweg — genau deshalb.